Geschichte

Die Grundlagen der Freitextanalyse
Ab 1989 hatte der Arzt und Informatiker Hans Rudolf Straub die Grundlagen zur Freitextanalyse erforscht und die semantischen Methoden zur Darstellung und Interpretation entwickelt. Die Methoden sind im Buch: "Das interpretierende System" 2001 erstmals publiziert worden. 2. Auflage 2003.

 

Überführung in die Meditext AG
1996 gründete Hans Rudolf Straub mit Dr. Hugo Mosimann den Codierservice Mosimann und Straub (CSMS); mit dem Eintritt der EFFORT Venture Capital AG wurden 1999 die Aktivitäten in die Meditext AG überführt. Im Dezember 2001 übernahm Maurus Duelli die Anteile von EFFORT. Der Firmenaufbau wurde durch die heutige Hausbank UBS mit ihrem Programm UBS-Startcapital begleitet.

 

SBG Software und Beratung im Gesundheitswesen GmbH, Berlin
Seit April 2002 übernimmt SBG Software und Beratung im Gesundheitswesen, Berlin, den exklusiven Vertrieb für die Kliniken Deutschlands und erbringt substantielle Marketing- und Produktentwicklungsbeiträge. SBG GmbH ist in Deutschland Kompetenzführerin im Bereich der medizinischen Kodierung und Verlegerin der offiziellen ICD-10, OPS und G-DRG Bücher. 

 

MIT FHS Hochschule für Technik Wirtschaft und soziale Arbeit St. Gallen
Die Softwareentwicklung erfolgte in den letzten Jahren durch das Institut für Mechatronik und Informationstechnologie MIT St. Gallen unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Frei. Dieses Institut wechselte 2006 zum NTB Buchs.

 

Von Meditext zu Semfinder
Im Herbst 2002 wurde der Firmenname Meditext AG zu Semfinder AG geändert und damit mit dem Hauptproduktnamen Semfinder ("semantic finder") in Übereinstimmung gebracht. Gleichzeitig erfolgte der Domizilwechsel vom START Unternehmenszentrum Zürich nach Kreuzlingen am Bodensee.

 

Automatische Freitextinterpretation schafft 2004 den Praxisdurchbruch
Die vollautomatische Freitextinterpretation der ärztlichen Sprache überzeugte im 2003 die Pilotanwender. Bis Mitte 2005 haben sich bereits über 150 Kliniken in Deutschland für das One Step Coding von Semfinder entschieden. 

IMS Health GmbH setzt den Semfinder in der Schweiz für Marktforschungszwecke ein.

 

Prozedurenkodierung
Die Prozedurenkodierung wird im 2005 schrittweise den Kliniken in Deutschland ausgeliefert und begeistert aufgenommmen.

 

Sembrowser ("semantic browser") 
Im Herbst 2005 entschied sich der Bund - im Rahmen des Programms KTI - die Entwicklung eines semantischen Browsers auf der Basis der Semfinder Technologie substantiell zu unterstützen.

 

Exklusiver Kooperations- und Lizenzvertrag mit 3M
Im Mai 2006 vereinbaren 3M Health Information Systems und Semfinder eine exklusive Kooperation zum
exclusiven Vertrieb des Kodiertools Semfinder in Deutschland.  

 

Semfinder CH
Ab Januar 2007 wird in der Schweiz das Produkt ICDeasy durch Semfinder CH ersetzt.

 

Semfinder online
Ab Sommer 2008 ist das Semfinder One Step Coding auch online auf den meisten Internetbrowsern nutzbar (auch mit SOAP-Anbindung).

 

Semfinder AT
In Österreich beginnt Mitte 2008 die Vermarktung des Semfinder One Step Coding für die Diagnosekodierung.